Unser inneres Team
Mit Herz & Verstand
Unsere menschliche Natur
Die sechs Grundgefühle
Die zwei Ichs in uns
Was kann ich hier lernen?
Ohne Fühlen fehlt etwas
Gefühle befreien
Kulturelle Erinnerungen
Zukunftsgedanken
Willkommen
Einleitung
1 Wozu fühlen lernen?
2 Test zum Fühlen
3 Fühlen ist kein Körperempfinden
4 Fühlen ist kein Denken
5 Freude fühlen
6 Wut fühlen
7 Traurig sein
8 Angst fühlen
9 Das verbannte vierte Grundgefühl
10 Liebe fühlen
11 Fühlen ist nicht dasselbe wie Emotion
12 Dankbar, demütig, durstig
13 Die sechs wahren Grundgefühle
14 Gerechtfertigte Gefühle und Emotionen
15 Spüren
16 Denken und Fühlen nebeneinander
17 Das Unbewusste
18 Die Stimme des Herzens
19 Fühlen in unserer Sprache
20 Irrtümer über das Fühlen
21 Denken, Fühlen und ICH
22 Der eigene Schatten und das Selbst
23 Fühlen entwickeln
24 Glück
25 Das evolutionäre Experiment
26 Zivilisation im Übergang

Fühlen und Körperempfinden ist jeweils ein anderes inneres Erleben. Schmerz, Kribbeln, Druck, Ziehen, Stechen, Hunger, Wärme, Kälte und wohliges Pulsieren sind Körperempfindungen und keine Gefühle. Glück, Freude und Liebe sind Gefühle und keine Körperempfindungen. Über den Ort der Wahrnehmung kannst du zwischen Fühlen und Körperempfinden unterscheiden. Wozu ist die Unterscheidung von ‹Tasten›, ‹Körperempfinden› und ‹Fühlen› von Bedeutung? 🌟
Auch wenn ich oftmals so (lehrerhaft) spreche, als wenn es für jeden Menschen gelten würde: Alle Aussagen zum inneren Erleben sind durch meine eigene Erfahrungen geprägt und können damit keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit erheben. Bitte nimm das Gesagte als Angebot, dein inneres Erleben mit den Inhalten dieser Beiträge abzugleichen, um zu prüfen, was für dich selbst wahr, stimmig und hilfreich ist.
Möglicherweise ist manches Gesagte und Gezeigte für dich eine Art Neuland und möglicherweise kollidiert es mit bestehenden Denkweisen. Wir verstehen diese Herausforderung als Geschenk, Bestehendes gegen neue Sichtweisen abzuwägen. Bitte vertraue deinem eigenen inneren Kompass, was in dein Leben gehört und was nicht. Bitte verwirf Gesagtes, falls es zu Verwirrung führen sollte.
Aufgenommen in der Stube des Lützelhauses am 24.2.2026
Dauer: 28 min, niedrige Bildqualität, 107 MB
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Inhalt: Fühlen ist ein Wort, dem wir viele Bedeutungen zusprechen (1:07) • Erlebe es in dir selbst (1:44) • Beispiele für den Gebrauch des Wortes ‹Fühlen› (2:01) • «Ich fühle mich ...» oder: «Ich fühle ...» (3:05) • Zitat C. G. Jung aus: «Psychologische Typen» (3:40) • Die fünf physischen Sinne (5:07) • Eine Übung zum Körperempfinden (5:57) • Manches ‹Fühlen› ist ein Tasten (6:24) • Körperempfinden ist die Wahrnehmung der innerkörperlichen Nervenzellen (7:22) • Eine Atem-Übung (7:44) • Manches ‹Fühlen› ist ein Körperempfinden (8:21) • Das Einhergehen von Gefühl und Körperempfinden (10:27) • Fühlen und Körperempfinden ist gleichzeitig (11:38) • Beispiele für typische Gefühlsreaktionen (11:54) • Zitat aus «Schillers Philosophische Schriften» (13:44) • Was ist zuerst: Körper oder Gefühl? (15:07) • Gefühl als Ausdruck der Seele (15:40) • Wir Menschen sind kulturell ähnlich geprägt und haben oftmals ein ähnliches Gefühl im Zusammenhang mit einem bestimmten Umstand, Sinneseindruck oder Körperempfinden (16:48) • Gefühl hat auch Unabhängigkeit (16:59) • Wie du Fühlen und Körperempfinden unterscheiden kannst (19:33) • Zitat C. G. Jung aus: «Psychologische Typen» (21:49) • Fühlen ist kein Körperempfinden und Körperempfinden ist kein Fühlen (23:21) • Zitat C. G. Jung aus: «Typologie» (23:47) • Ausblick (24:48) • Wir hätten mehr Klarheit, wenn wir die drei Begriffe ‹Tasten›, ‹Körperempfinden› und ‹Fühlen› unterscheiden würden. {Und wir würden uns des Fühlens bewusster werden.} (25:07)

Korrekturen
These 11 (19:14) habe ich von «Auch im Empfinden von (chronischem) Schmerz können wir Freude und Glück fühlen» in «Auch im Empfinden von (chronischem) Schmerz können wir Freude und Liebe (in uns selbst) fühlen» geändert. Denn Glück ist ein magisch erhabener Zustand, in dem Schmerz nicht als solcher empfunden wird … Hilf mit, dass ich Videobeitrag 24 aufnehmen kann: «Was ist Glück?»
These 57 (21:39) habe ich von «Wach bewusstes Fühlen ist innerlich über einen weiten Körperinnenraum ausgebreitet» in «Wach bewusstes Fühlen ist innerlich über den gesamten Körperinnenraum ausgebreitet» geändert. Denn Fühlen geschieht im feinsinnigen Raum der Seele und ist nicht an das Körperliche gebunden. In meinem inneren Erleben füllt jedes Grundgefühl innerlich die gesamte Weite und nimmt den gesamten inneren Raum ein.
«Nun leiden aber, wie es jedem Forscher und Arbeiter auf diesem Gebiet nur zu gut bekannt ist, die derzeit geläufigen psychologischen Begriffe an so grosser Umbestimmtheit und Vieldeutigkeit, dass man sich gegenseitig kaum verständigen kann. Man nehme nur einmal den Begriff «Gefühl» und suche sich zu vergegenwärtigen, was alles unter diesem Begriff geht, um eine Vorstellung von der Variabilität und Vieldeutigkeit psychologischer Begriffe zu bekommen. Und doch ist irgend etwas Charakteristisches damit ausgedrückt, das zwar für Mass und Zahl unzugänglich und doch fassbar existierend ist.» [Aus: Psychologische Typen, Rascher-Verlag Zürich, 1921, XI. Definitionen, Einleitung]
«Empfinden ist diejenige psychologische Funktion, welche einen physischen Reiz der Wahrnehmung vermittelt. Empfinden ist daher identisch mit Perception. Empfinden ist streng zu unterscheiden von Gefühl, in dem das Gefühl ein ganz anderer Vorgang ist, der sich z. B. als ‹Gefühlston› der Empfindung hinzugesellen kann. Die Empfindung bezieht sich nicht nur auf den äusseren physischen Reiz, sondern auch auf den inneren, d. h. auf die Veränderungen der inneren Organe. Die Empfindung ist daher in erster Linie Sinnesempfindung, d. h. Perception vermittelst der Sinnesorgane und des ‹Körpersinnes› {...}.» [Aus: Psychologische Typen, Rascher-Verlag Zürich, 1921, XI. Definitionen, 20. Empfinden]
«Ich unterscheide vier {Bewusstseins-}Funktionen, nämlich Empfindung, Denken, Gefühl und Intuition. Der Empfindungvorgang stellt im wesentlichen fest, dass etwas ist, das Denken, was es bedeutet, das Gefühl, was es wert ist, und die Intuition ist Vermuten und Ahnen über das Woher und das Wohin.» [Aus: Typologie, Walter-Verlag Olten, 1971, Aufsatz «Psychologische Typologie (1936)»]
Thesen zum Fühlen in diesem Beitrag:
‹Fühlen› ist ein Wort, das wir in unterschiedlichen Verwendungen sprechen (und auch denken). (9:00)
Auch im Empfinden von (chronischem) Schmerz können wir Freude und Liebe (in uns selbst) fühlen. (19:14)
Wach bewusstes Fühlen ist innerlich über den gesamten Körperinnenraum ausgebreitet. (21:39)
Fühlen ist kein Körperempfinden und Körperempfinden ist kein Fühlen. (23:26)
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